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Therapieangebote

Manuelle Therapie
Kiefergelenksbehandlungen/ CMD neu!
Cyriax
Krankengymnastik (KG)
KG auf neurophysiologischer Grundlage/ Bobath für Erwachsene
KG nach McKenzie
Rehabilitation bei Sportverletzungen und Unfällen
Medizinische Trainingstherapie
KG-Geräte
Kinesio Taping neu!
Schlingentisch
Wärme- und Kältebehandlung
Elektrotherapie
Ultraschalltherapie
Magnetfeldtherapie
Klassische Massage
Lymphdrainage
Bindegewebsmassage
Fußreflexzonenmassage
Shiatsu-Behandlung


Manuelle Therapie

Die Manuelle Therapie befasst sich mit der Behandlung von heilbaren Funktionsstörungen der Wirbelgelenke und der Extremitäten (Arme und Beine). Zuerst findet eine spezielle Untersuchung statt, die aus der Befundaufnahme, der Prüfung der aktiven und passiven Beweglichkeit, der Untersuchung des Gelenkspiels hinsichtlich der Mobilität und aus spezifischen Muskeltests besteht. Anschließend werden die gefundenen Blockierungen durch manuelle Techniken gelöst; dazu gehören die sogenannten Weichteiltechniken, Längs- und Querdehnungen sowie Mobilisation. Nach der erfolgreichen Lösung von Blockierungen schließt sich eine gezielte Krankengymnastik an.

Kiefergelenksbehandlungen/ CMD

Unter dem Begriff Craniomandibuläre Dysfunktion (CMD) werden alle schmerzhaften und nicht-schmerzhaften Beschwerden zusammengefasst, die sich auf funktionelle, strukturelle, biochemische und/oder psychische Fehlregulation der Kiefermuskel- und/oder -gelenkfunktion beziehen. Im engeren Sinne handelt es sich dabei um Schmerzen der Kaumuskulatur (myofaszialer Schmerz), Verlagerung der Knorpelscheibe im Kiefergelenk (Diskusverlagerung) und entzündliche oder degenerative Veränderungen des Kiefergelenks (Arthralgie, Arthritis und Arthrose). Es können intensive Wechselwirkungen dieser Region mit der Wirbelsäule bis hin zum Becken entstehen.

Cyriax

Der Londoner Orthopäde Dr. James Cyriax entwickelte eine Methode zur Diagnose und Therapie von Verletzungen der Weichteile des Bewegungsapparates: Muskel, Sehne, Gelenkkapsel, Band, Schleimbeutel, Bandscheibe etc.. Die Cyriax-Methode untersucht und befundet sehr genau und ist in der anschließenden Behandlung höchst wirksam. Die wichtigsten therapeutischen Maßnahmen, die durch Physiotherapeuten durchgeführt werden, sind die sogenannten Querfriktionen und Mobilisationen / Manipulationen an den Extremitäten und an der Wirbelsäule.

Krankengymnastik (KG)

Die Krankengymnastik umfasst aktive und passive Formen der Bewegungstherapie zur Behandlung von Erkrankungen und Funktionsstörungen des Bewegungs-, Nerven- und Herz-Kreislauf-Systems. Neben der neurophysiologischen (siehe unten) gibt es die orthopädische (Skoliose, Bandscheibenvorfälle, Haltungsschäden), chirurgische (nach Operationen und Amputationen) sowie traumatologische Krankengymnastik (Knochenbrüche, Bänderrisse). Durch entsprechende Grifftechniken und Gymnastikübungen gelingt es, die Patienten von ihren Schmerzen zu befreien oder diese zu lindern und die eingeschränkte Beweglichkeit wieder herzustellen. Die Krankengymnastik zielt auf eine Kräftigung des Bindegewebes und der Muskulatur.

Krankengymnastik auf neurophysiologischer Grundlage/ Bobath für Erwachsene

Die Krankengymnastik auf neurophysiologischer Grundlage zielt auf die Harmonisierung, das heißt auf den Ausgleich von Kraft und Entspannung des Bewegungsapparates. Dabei werden Hautrezeptoren, Gelenke, Muskeln und Sehnen durch gezielten Druck bzw. Zug und Vordehnung der Muskulatur vom Physiotherapeuten aktiviert. Dadurch werden die entsprechenden Bewegungsabläufe sowie die diesen zugrunde liegenden Bewegungs- muster erarbeitet bzw. wieder gestärkt. Jede Bewegung basiert auf den Grundprinzipien der Mobilität und Stabilität, z.B. beim Gangmuster, beim Lagewechsel oder bei Alltags- bewegungen. Die Krankengymnastik auf neurophysiologischer Basis (PNF, Bobath oder Vojta) wird angewandt zur Verbesserung von Stabilität, Kraft und Ausdauer, zur Schulung der Koordination, zur Verbesserung des Bewegungsausmaßes, zur Tonusregulation und zur Verminderung von Schmerzen.

Krankengymnastik nach McKenzie

Robin McKenzie entwickelte eine spezielle Untersuchungs- und Behandlungsmethode für Wirbelsäulenbeschwerden, u.a. für Bandscheibenvorfälle in Hals-, Brust- und Lenden- wirbelsäule. Während andere Verfahren der Krankengymnastik die Kräftigung der Muskulatur in den Mittelpunkt stellen, zielen die Übungen der McKenzie-Therapie darauf ab, die Struktur und den Stoffwechsel der Weichteilgewebe, einschließlich der Band- scheiben, zu verbessern.

Rehabilitation bei Sportverletzungen und Unfällen

Bei der Rehabilitation werden ganz gezielt Muskeln auftrainiert. Es ist die ideale Weiter- führung der Krankengymnastik an den Geräten. Die krankengymnastische Rehabilitation nach inneren Erkrankungen oder nach Verletzungen dient der teilweisen oder ganzen Wiedereingliederung des Menschen in den Berufsalltag. Dazu werden alle beschriebenen Techniken einschließlich der Medizinischen Trainingstherapie und des Bewegungsbades eingesetzt.

Medizinische Trainingstherapie

Auf der Grundlage eines ausführlichen Fitness-Schecks, wird ein auf Ihre Ziele abge- stimmter Trainingsplan erstellt, nach dem Sie in unserem Gerätebereich frei trainieren können. Egal, ob Sie etwas für Ihre Kondition tun wollen, gezielt bestimmte Muskelgruppen kräftigen wollen oder die Fettverbrennung während einer Diät unterstützen wollen. Unser Trainingsplan zeigt Ihnen den Weg zu Ihrem Ziel. Für nähere Informationen steht Ihnen unser Praxis Team gerne zur Verfügung.

KG-Geräte

Verordnungsrelevant ist sie ausschließlich für bestimmte Beschwerdebilder, denen eine primäre Muskelkräftigung, Kraftausdauer, Wiederherstellung alltagsspezifischer Belas- tungstoleranzen, sowie funktioneller Bewegungsabläufe und Tätigkeiten im alltäglichen Leben, laut der Heilmittelrichtlinien zugeordnet wird. Patienten mit chronisch degenerativen Skeletterkrankungen sowie posttraumatischen oder postoperativen Zuständen der Extremitäten oder des Rumpfes mit Muskeldysbalance/-insuffizienz, krankheitsbedingter Muskelschwäche oder peripheren Lähmungen.

Kinesio Taping

Das Kinesio-Taping wurde von einem japanischen Arzt und Chiropraktiker bereits Ende der 70er Jahre entwickelt und setzt sich auch hierzulande seit einigen Jahren immer mehr durch. Bei dieser modernen Therapiemethode werden elastische Klebebänder auf Baumwollbasis gezielt auf die Haut gebracht. Je nach Klebetechnik erzielt der Reiz, den das Tape über die Haut ausübt, unterschiedliche Wirkungen, die Muskeln, Gelenke und Gefäße gemäß dem Therapieziel beeinflussen.
Dadurch kommt es zu einer Schmerzlinderung, Entspannung der Muskulatur und Funktionsverbesserung. Indikationen sind z.B. Muskelverspannungen, chronische Schmerzen, Migräne, Tinnitus und Lymphödeme.

Schlingentisch

Der Schlingentisch ist ein therapeutisches Gerät mit einer Aufhängung. In dieser sitzend oder liegend erfährt der Patient seine Schwerelosigkeit am ganzen Körper oder an einzelnen Körperteilen. Unterschiedliche Aufhängungen bewirken eine Muskeldehnung und eine Kräftigung der Muskulatur oder die Stabilisierung von Gelenken oder Wirbelsäulenabschnitten. Weiterhin können Entspannungseffekte, Koordinationsstärkung und die Mobilisation von Gelenken erreicht werden. Patienten können unter Abnahme der Eigenschwere Bewegungen ausführen, die ihnen aufgrund von Schmerzen (Trauma, Arthrose) oder aufgrund von Muskelschwächen (Lähmungen, Muskeldystrophien) sonst nicht möglich wären.

Wärme- und Kältebehandlungen

Wärmebehandlung (Naturmoor, Heiße Rolle oder Heißluft) zielt auf die Mehrdurchblutung, die das Immunsystem stärken, den Spannungszustand der Muskeln senken, Schmerzen lindern und eine allgemeine Entspannung erreichen. Zugleich hat es die entsprechende Wirkung auf innere Organe, die vom gleichen Segment versorgt werden. Darüber hinaus wird das (intakte) Lymphgefäßsystem aktiviert. Kältebehandlung (Eiskompressen oder „Eislollies“) zielt gleichfalls auf die Förderung der Durchblutung und wird vorwiegend bei akuten entzündlichen Prozessen wie rheumatischen Erkrankungen angewendet - im Unterschied zur Wärmebehandlung, die vorrangig bei chronischen Entzündungen oder Verspannungen eingesetzt wird. Bei einigen Krankheitsbildern ist es sinnvoll, vor der Massage oder Krankengymnastik eine Wärmebehandlung vorzunehmen, um so die Muskeln besser zu durchbluten und zu entspannen.

Elektrotherapie

Die Behandlung mit individuell eingestellten Stromstärken und Frequenzen wird zur Durchblutungsförderung, zur Linderung von Schmerzen, zur Regulierung des Spannungs- zustandes von Muskeln und Gewebe sowie zu Stoffwechselsteigerungen, Flüssigkeits- verschiebungen und zur vegetativen Stimulation eingesetzt. Die Behandlung erfolgt auf Basis der ärztlichen Verordnung und der krankengymnastischen Befunderhebung. Dabei werden Reaktionslage und Verträglichkeit des Patienten berücksichtigt.

Ultraschalltherapie

Die Ultraschalltherapie ist ein Verfahren, bei dem mittels Ultraschallwellen das Gewebe bestrahlt wird. Unter Ultraschall versteht man die Anwendung mechanischer Schwingungen (Vibrationen) oberhalb des hörbaren Frequenzbereiches zu therapeutischen Zwecken. Beim Ultraschall pflanzt sich die Auslenkung der schwingenden Teilchen in Flüssigkeiten und weichem Gewebe in einer Langwelle fort. Dies ist eine Art von Mikromassage. Die Behandlungszeit und -intensität steigert sich je nach persönlicher Verträglichkeit. Beim Ultraschall kommt es zu einer Durchblutungsförderung, Stoffwechselsteigerung, schmerzlindernden Wirkung und Muskellockerung.

Magnetfeldtherapie

Das größte, für uns wichtige Magnetfeld umspannt die ganze Erde. Im Laufe der Evolution hat sich unser Körper daran angepasst. Viele Stoffwechselfunktionen sind auf die Schwing- ungsfrequenz des Erdmagnetfeldes abgestimmt. Gerade diejenigen, die wir nicht bewusst wahrnehmen, wie Hormonhaushalt und Abwehrfunktionen, sind eng damit verbunden. Zusätzlich hat jedes Organ noch seine für es typische Schwingungsfrequenz, in der es am besten arbeitet. Heute sind wir von einer Vielzahl anderer Magnetfelder umgeben, wie Hochspannungsleitungen, Computer und andere Elektrogeräte. Werden die Impulse der natürlichen Magnetfelder von anderen überlagert, kann es zu Störungen der Körper- funktionen kommen. Daneben gibt es noch eine Vielzahl anderer ungünstiger Einflüsse, wie Lärm, Stress oder Umweltgifte, denen wir heute ausgesetzt sind. Nicht immer vermeid- bar. Hier kann die Magnetfeldtherapie ausgleichend und vorbeugend helfen. Aber auch dann, wenn schon Störungen in Form von Schmerzen oder Krankheiten spürbar sind, sind Behandlungen mit der Magnetfeldtherapie angezeigt. Sie kann zwar die ärztliche Behandlung nicht ersetzen, aber sinnvoll ergänzen.

Die Wirkungsweise der Magnetfeldtherapie zeigt sich vorbeugend

  • in einer Aktivierung des Zellstoffwechsels, damit verbunden ist eine verbesserte Sauerstoffzufuhr, Stärkung der Zellen und Abbau von Schlackenstoffen.
  • in einer Anti-Stress-Wirkung und Regeneration, man schläft besser.
  • in einer Harmonisierung des vegetativen Nervensystems und damit in einem besseren Allgemeinbefinden.

Therapeutisch ist sie sinnvoll

  • bei vielerlei Knochen- und Gelenkserkrankungen, wie Arthrose und Rheuma. zur Stärkung des Immunsystems bei Infektionen.
  • nach Verletzungen, Zahnbehandlungen und Operationen, um die Wundheilung
  • zu beschleunigen und die Schmerzen zu lindern
  • bei Muskelverspannungen, z.B. im Nackenbereich.

Klassische Massage

Massage ist mit Sicherheit die angenehmste Behandlungsform für den Patienten. Das Lockern des Bindegewebes und der Muskulatur tut spürbar gut. Dabei wird gezielt an Knochen, Kapseln und Gelenken, sowie an Muskeln, Bändern und Sehnen mobilisiert. Durch Lockerung und Erwärmung der Haut und Unterhaut werden Wirkungen erreicht, die körperlich, geistig und seelisch Erfolge für das Befinden des Patienten bringen. Gerade wegen ihrer schmerzstillenden Wirkung ist die Massage erste Wahl bei der Vorbereitung auf eine Krankengymnastikbehandlung. Unterstützt wird die Klassische Massage durch gezielte Wärmebehandlung.

Manuelle Lymphdrainage

Lymphdrainage ist die schonende manuelle Behandlung der Gewebsregionen an der Körperoberfläche, wodurch der Abtransport von Gewebeflüssigkeit (Schadstoffen) gefördert wird. Die langsamen Bewegungen der Hand und des Daumens mit an- und abschwellendem Druck regen die Lymphzirkulation an. Die Lymphgefäße durchziehen das Gewebe wie ein Drainagesystem und sammeln sich in größeren Gefäßen, die die Lymphe wiederum dem Blutkreislauf zuführen. Die Griffe orientieren sich entlang dem Verlauf von Lymphgefäßen in Abflussrichtung. Die leichte Drucksteigerung im Gewebe begünstigt die Aufnahme von Gewebsflüssigkeit über die Initialgefäße in die Lymphbahnen.

Bindegewebsmassage

Die Bindegewebsmassage spricht die Reflexzonen des Körpers an. Diese liegen unter der Haut und geben Signale an die inneren Organe und das Gehirn weiter. Mit den Fingerkuppen werden langsam Druck- und Zugeffekte ausgelöst, wodurch ein Reizempfinden entsteht. So wird die Durchblutung verbessert, was Verspannungen im Rücken lockert. Zugleich werden durch die Verbindung zu den inneren Organen deren Sauerstoffzufuhr verbessert und Funktionsstörungen positiv beeinflusst. Daher wird die Bindegewebsmassage auch bei zahlreichen inneren Erkrankungen genutzt.

Fußreflexzonenmassage

Durch die sanfte Massage der Füße werden die Selbstheilungskräfte des Körpers angeregt. Ausgegangen wird vom Grundsatz, dass die im Körper angeordneten Organe, Gewebe und Systeme in der gleichen Körperzone am Fuß, als Mikrosystem verkleinert, therapierbar sind. Die Reflexzonentherapie am Fuß ist eine Behandlungsform, die sich im Laufe von vielen Jahren aus altem Volkswissen zu einer exakt ausgearbeiteten Therapie entwickelt hat. Sie bewirkt eine Verbesserung gestörter Organ- und Gewebefunktionen des Menschen und wird bei einer Vielzahl von Störungen empfohlen. Sie wird zum Teil als eigenständige Behandlung, in anderen Fällen in Kombination mit anderen Methoden angewendet.

Shiatsu-Behandlung

Shiatsu dient der Wiederherstellung des Energiegleichgewichts im menschlichen Körper. Durch Druckanwendungen werden verschiedene Reaktionen und Veränderungen in den Körperfunktionen ausgelöst. In der Praxis wird eine Vielzahl von Klopf-, Dehn-, Roll- und Knetverfahren angewendet. Die Shiatsu-Behandlung bewirkt, dass man sich leichter, ausgeglichener und gelassener fühlt. Vielfach wird der Schlaf tiefer und erholsamer und Symptome wie Steifheit, Kopf- schmerzen, Mattigkeit und Rückenschmerzen lassen nach. Haltungsfehler lassen sich ebenfalls durch Shiatsu positiv beeinflussen.


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